Lerntherapie in der Entwicklungsförderung
Lerntherapie ergänzt Angebote der Entwicklungsförderung dort, wo Lernprozesse mit sprachlichen, motorischen oder entwicklungsbezogenen Herausforderungen verbunden sind und im Lernalltag zusätzliche Klärung brauchen.
Für Fachpersonen aus Psychomotorik und Logopädie eröffnet Lerntherapie eine ergänzende pädagogisch-therapeutische Perspektive, wenn Entwicklungsbedingungen das Lernen erschweren oder Lernschwierigkeiten die Entwicklung beeinflussen.
Lerntherapie stellt keine Diagnosen und ersetzt keine logopädische oder psychomotorische Therapie. Sie arbeitet ergänzend und fokussiert auf Lernprozesse, Lernmuster und den Umgang mit Anforderungen im Alltag.
Wenn Entwicklung und Lernen sich gegenseitig beeinflussen
Für Fachpersonen der Logopädie und der Psychomotorik bietet Lerntherapie Unterstützung, wenn Lernen und Entwicklung sich wechselseitig hemmen.
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wenn Sprache, Motorik oder Entwicklung Lernprozesse beeinflussen
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wenn Lernen trotz therapeutischer Förderung herausfordernd bleibt
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wenn Lernverhalten und Entwicklungsstand nicht zusammenpassen
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wenn Lernprozesse stagnieren oder sich ungünstige Muster verfestigen
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wenn unklar bleibt, wie Lernen im Alltag sinnvoll weiter begleitet werden kann
Welchen Zugang Lerntherapie eröffnet
Lerntherapie ergänzt entwicklungsfördernde Angebote. Sie betrachtet Lernschwierigkeiten als Zusammenspiel von Person, Anforderungen und Umfeld.
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sie ordnet Lernprozesse im Gesamtzusammenhang ein
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sie macht Wechselwirkungen zwischen Lernen und Entwicklungsverläufen verständlich
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sie klärt Rollen und Zuständigkeiten zwischen beteiligten Fachpersonen
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sie stärkt die Handlungsfähigkeit der Lernenden im Lernalltag
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sie entlastet Lernende und Bezugspersonen
