Was ist Lerntherapie?
Lerntherapie ist eine professionelle Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
die Lernen über längere Zeit als belastend, schwierig oder blockierend erleben.
Lernen ist Teil des Alltags und der persönlichen Geschichte.
Lerntherapie begleitet Lernende dabei, ihr Lernen besser zu verstehen,
wiederkehrende Muster einzuordnen und individuelle Wege im Lernen zu entwickeln.
Im Zentrum der Lerntherapie steht der lernende Mensch mit seiner individuellen Lernbiografie.
Lernschwierigkeiten entstehen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel von:
der Person, den Anforderungen, dem Umfeld
Lerntherapie versteht Lernschwierigkeiten nicht als Defizite,
sondern als Ausdruck dieses Zusammenspiels.

Lernen ganzheitlich verstehen
Lerntherapie bezieht pädagogische und psychologische Erkenntnisse
in die Arbeit ein.
Sie berücksichtigt dabei
das Zusammenspiel von:
-
kognitiven Voraussetzungen
-
emotionalen Faktoren wie Motivation, Sicherheit oder Angst
-
Erfahrungen aus Schule, Ausbildung und Alltag
Lernen ist ein persönlicher Entwicklungsprozess –
keine reine Leistungsfrage.

Individuelle Wege im Lernen
Lerntherapie arbeitet auf
mehreren Ebenen des Lernens
und der Entwicklung:
-
Lernkompetenz
(z. B. Lernen,
Organisation, Strategien)
-
Selbstkompetenz
(z. B. Verantwortung,
Haltung, Motivation)
-
Persönlichkeitskompetenz
(z. B. Selbstvertrauen,
Umgang mit Belastung)
-
Beziehungskompetenz
(z. B. Interaktion,
Umfeld, Dynamiken)
So entstehen individuelle Wege, die Lernen langfristig tragfähig machen.

Keine Standardlösungen
Lerntherapie arbeitet nicht mit vorgegebenen Programmen oder standardisierten Lösungen.
Sie entwickelt Wege,
die zur jeweiligen Person,
zu ihren Erfahrungen und
zu ihrem Alltag passen.
