Lerntherapie SVLT Schweizerischer Verband der diplomierten Lerntherapeutinnen und Lerntherapeuten Schweiz
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Wer kann eine Lerntherapie besuchen?

Probleme mit dem Lernen kennen alle Menschen. Oft findet man eigene Lösungen, aber es kommt auch vor, dass man ein ungünstiges Lernmuster beibehält, obwohl es nicht zum Erfolg führt. Das passiert häufig, wenn die Gründe einer Lernstörung in der Persönlichkeit oder im Umfeld des Lernenden liegen.

Zu den häufigsten Problemen der Schulkinder gehören Lernkrisen (zum Beispiel nach dem Übertritt an die Oberstufe), akuter Noten- Notstand, gefährdete Promotion, psychosomatische Beschwerden (Bauchweh / Kopfweh / Übelkeit) Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsprobleme, Überforderung (auch der Mutter / des Vaters!) und daraus folgend Familienstress. Nicht selten werden die schulischen Leistungen auch durch Mobbing negativ beeinflusst.

Jugendliche suchen häufig in der Lerntherapie nach Möglichkeiten, sich neu zu motivieren. Sie möchten bessere Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln, Stress abbauen oder ihre Prüfungs- und Versagensängste in den Griff bekommen.

Menschen mit Teilleistungsschwächen und anderen Lernerschwernissen oder leichten Hirnschädigungen  finden im geschützten Rahmen der Lerntherapie günstige Voraussetzungen, um ihre individuellen Möglichkeiten zu entdecken.

Auch Erwachsenen bietet die Lerntherapie in vielen Fällen Hilfe an. Oft werden in einer neuen Aus- oder Weiterbildung die negativen Erfahrungen mit den eigenen Lernproblemen während der Schulzeit wieder wachgerufen. In einigen Fällen müssen aber auch nach Krankheiten oder Unfällen mit Hirnverletzungen alte Lerninhalte erneuert und das Lernen neu organisiert werden.

 

 

   




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